Bei bestem Herbstwetter trafen sich im Gasthaus Paulus zu Marching fünf Gespanne zur HZP.

Nach Registrierung, Begrüßung, Einteilung der Gruppen sowie offener Richtersitzung war Aufbruchstimmung angesagt. Im Hof des Gasthauses wurden bereits die Chipnummern überprüft und dann ging es ab in die Reviere. Beide Gruppen gingen zuerst ins Feld. Nachdem es recht warm werden sollte, war das die bessere Entscheidung. Das Wildvorkommen war in einem Revier hervorragend – im anderen…. stand noch mehr Mais.

Tatsächlich gibt es gar nicht so viel mehr über die Prüfung zu berichten. Außer, dass wir alle Gespanne gut bis sehr gut „nach Hause“ gebracht haben und Rang eins und zwei vom Zwinger „vom Dürnbucher Forst“ belegt wurden. Wir gratulieren den Teilnehmern zum Bestehen der HZP ganz herzlich und würden uns freuen, Euch zur VGP wieder zu sehen! Es war ansonsten eine runde und ruhige Angelegenheit. Die Prüfungsergebnisse stehen online.

Im Anschluss fand die Mitgliederversammlung statt. Unser LG-Vorsitzender, Günther Schneider, eröffnete mit einer Schweigeminute für den verstorbenen Heinz Gräber, einem langjährigen und verdienten Weimaraner Kurzhaarzüchter im Zwinger „vom Birkeneck“ und ehemaligen Vorsitzenden der LG Sachsen-Anhalt sowohl zu DDR-Zeiten bereits als auch nach der Wende.

Weiter wurde das Thema „DCM“ kurz angeschnitten und dass es darüber vom Hauptverein noch keine weiteren Informationen bzgl. dem betroffenen Hund oder Linie gibt.

Der dramatische Rückgang der Welpenzahlen war Thema – im Vergleich zum Jahr 2010 hat der Weimaraner nur noch ca. 46% der damaligen Welpenzahl. Deutsch Kurzhaar, Deutsch Drahthaar oder der Kleine Münsterländer haben auch Rückgänge – liegen aber im Schnitt noch immer bei ca. 90% der Welpenzahl von 2010.

Apropos Welpen – vielleicht liegt der dramatische Rückgang der Welpenzahl ja auch an den sehr unterschiedlichen Preisen, die die Züchter im Weimaraner Klub für die Welpen „aufrufen“. Andererseits ist es auch so, dass der Züchter die entstandenen Kosten, bis die Welpen dann abgegeben werden, auch gedeckt wissen möchte. Schon klar – jeder züchtet nur aus Hobby und Berufung und trotzdem ist es ein Unterschied, ob der Landesgruppenvorsitzende aus Bayern in den Norden fährt (weil das nördlichste Mitglied nun einmal da wohnt und jeder sich aber seine Landesgruppe selbst aussuchen kann) und knapp 1000 km einfach zurücklegen soll (auf Anweisung des Hauptvereins), oder ob die Landesgruppe im Norden Schützenhilfe leistet und zur Welpenabnahme nur einfach 17 Kilometer fahren muss. Solche Dinge beeinflussen den Welpenpreis sicher. In Zeiten wie diesen – ein Liter Diesel teuer als die beste Patrone und der dazu passenden politischen Korrektheit von Umwelt und Klima, sollten solch unsinnige Wegstrecken tunlichst vermieden werden.

…. und dann der Hauptteil der Mitgliederversammlung – die Weitergabe des Züchterehrenpreises, welcher für die Landesgruppe von Wolfgang Zankl gestiftet wurde.

Der Ehrenpreis kam von dem nördlichsten Mitglied unserer Landesgruppe zurück und wurde übergeben an…….

den Zwinger „vom Gauchsbachtal“! Die Familie Rückert war komplett angereist um das gute Stück in Empfang zu nehmen. Herzlichen Glückwunsch zu dem züchterischen Erfolg und macht so weiter!

… und da stehen sie und sind ab nun verantwortlich, für das gute Stück

…. jetzt folgen Bilder der HZP 🙂

Morgenstimmung

… morgens noch im Gasthaus
… die Enten fliegen auch tot noch hoch 🙂
…am Wasser wartend und schon „fertig“

Bester aller Schleppenzieher – merci nochmals
…. ein Dürnbucher Forst“ler“

…sieht aus, als wäre der Führer auf den Hund zugelaufen….:-)

… der Gegenpart zum Bild davor – der Hund läuft weg 🙂

HZP am 12. September 2026 um Marching/Donau mit Mitgliederversammlung und Weitergabe des bayr. Züchterehrenpreises